Kirchenchor St.Gudula Rhede

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Chorleben

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2011

 

BBV vom 21.11.2011

Palestrina-Medaille für Rheder Kirchenchor

Freude über die Auszeichnung für den Kirchenchor St. Gudula: Dirigent Stefan Müller (von links), Vorsitzende Hedwig Rochner, Diözesanpräses Dr. Egon Mielenbrink und Pfarrer Arndt Thielen
(Foto: Stefan Pingel)

Rhede - Ganz viel Lob gab es am Samstagabend für den Kirchenchor St. Gudula, der mit einem Festakt sein 125-jähriges Bestehen feierte. Nicht nur aktuell für die „Spatzenmesse“, die die Sängergemeinschaft zuvor im Gottesdienst gesungen hatte, sondern auch allgemein für die Qualität, die die Sänger seit Jahren bieten. Als Auszeichnung empfing der Chor in der Messe die Palestrina-Medaille aus den Händen von Diözesanpräses Dr. Egon Mielenbrink, der auch den Gottesdienst leitete.

Dr. Mielenbrink beglückwünschte auch beim Empfang im Pfarrheim noch einmal den Chor für seine Arbeit. Dabei haben es viele Kirchenchöre im Augenblick nicht leicht. Wegen der Kirchenfusionen lösen sie sich auf, zudem fehle der 

Nachwuchs. Da sei es gut, wenn man in einem großen Chor weitersingen könne. Für empörte Heiterkeit sorgte sein Exkurs in die Vergangenheit, als der Kirchenchor noch Männerdomäne war: Da wurde es als „Gräuel an heiliger Stätte“ empfunden, wenn Frauen in den Gotteshäusern sangen. Mielenbrink versicherte aber: „Die ,Spatzenmesse´ hätten Männer nie alleine singen können.“
Großartig“ lobte auch Präses und Pfarrer Arndt Thielen den Chor. Bei den Messen stehe der Chor ja hinter ihm. Da kräuseln sich dann immer seine Nackenhaare, „weil ich ergriffen bin“. Der Gesang des Chors sei ein „wunderbarer Genuss“, für den er ein Wort in dreifacher Ausführung fand: „Danke, danke, danke!“

„Als wichtigen Beitrag für die Gemeinde“ lobte Gerburg Schüling vom Kirchenvorstand den Chor. Sie hob aber nicht nur das anspruchsvolle Repertoire, das der Chor singt, hervor, sondern auch die gute Stimmung und offene Gemeinschaft. In eine ähnliche Richtung zielte auch Dirigent Stefan Müller. Das Engagement zeige sich nicht nur in der Musik. Auch die Hilfsbereitschaft sei groß: „Sofort sind Leute da, die was machen.“

Die Palestrina-Medaille wurde dem          Chor verliehen.
(Foto: Stefan Pingel)

Glückwünsche gab es auch von anderen Chören und der Stadt Rhede. Ingrid Benson (Kirchenchor St. Marien Vardingholt) und Monika Hebing (Kirchenchor St. Pius Krechting), Christa Pohl (Evangelischer Kirchenchor) und Hartmut Beimdiek (Männerchor der KAB) lobten das „bemerkenswerte Leistungsniveau“. Der Kirchenchor St. Gudula verkörpere „die Kulturgeschichte der Stadt“, stellte schließlich der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Nobis fest.

Von Stefan Pingel

 

Jubiläumskonzert: 

Rheder Gudula-Chor wächst über sich hinaus

  Beschreibung: Mit den Solisten (von links) Gregor Loebel (Bass), Joachim Streckfuß (Tenor), Janina Hollich (Alt) sowie Jessica Jans (Sopran) und dem Kourion-Orchester Münster überzeugte der Gudula-Chor mit dem anspruchsvollen Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Gesamtleitung hatte Kantor Stefan Müller (Mitte).

Mit den Solisten (von links) Gregor Loebel (Bass), Joachim Streckfuß (Tenor), Janina Hollich (Alt) sowie Jessica Jans (Sopran) und dem Kourion-Orchester Münster überzeugte der Gudula-Chor mit dem anspruchsvollen Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Gesamtleitung hatte Kantor Stefan Müller (Mitte).
(Foto: Beate Theyssen)

 

Rhede - Mit einer Glanzleistung setzte der Kirchenchor St. Gudula Rhede einen Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Chorbestehen. „Man könnte auch sagen: Dies ist der Krönungsabend des Jubiläums“, kündigte Pfarrer Arndt Thielen an.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Chorleiter und Kantor Stefan Müller, der auch die Gesamtleitung des Projektes übernommen hatte, war Thielen die Qualität der einstudierten Darbietung nicht verborgen geblieben. Seine Euphorie teilte er mit dem konzertfreudigen Publikum, das die Gudula Kirche annähernd bis auf den letzten Platz ausfüllte und begierig auf die Interpretation des Werkes aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy wartete.

Bereits der Verkündigungscharakter der Ouvertüre zog die Zuhörer so in ihren Bann, dass der aufbrandende Chorgesang beim „Herr, Du bist der Gott“ durch seine dramatische Intensität für einen unvermittelten Schauer sorgte. Als „Stimme des Volkes“ nahmen die Choristen eine besondere Funktion im Oratorium ein, übernahmen die Rolle des Anklägers, forderten die Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus, mahnten den unbarmherzigen Saul von Tarsus und verkündeten die Erfüllung der Verheißung Gottes.

Stefan Müller hatte ganze Arbeit geleistet, mit einer strikt durchgestuften Klangregie und einer präzise abgestuften Dynamik für einen akustischen Hochgenuss gesorgt. Zu jeder Zeit harmonisch und sensibel im Umgang mit dem jeweiligen Motiv überzeugten die Sänger bei der Interpretation der geistigen Erweckung des Saulus von Tarsus.

Ein bedeutender Anteil an der exquisiten Vertonung des Oratoriums entfiel auf die brillanten Stimmen der Solisten. Sopran Jessica Jans bestach durch die absolute Reinheit ihrer Stimme, die im gesamten Tonumfang mit virtuoser Strahlkraft überzeugte. Das Rezitativ, das sich in Anlehnung an Johann Sebastian Bachs Matthäus Passion streng an biblischen Texten orientiert, teilte sich Jans mit der ausgezeichneten Altistin Janina Hollich und dem ebenso hervorragenden Tenor Joachim Streckfuß. Ergänzt wurde das Klang-Quartett durch Bass Gregor Loebel, der die Passagen des Paulus meisterlich intonierte.

Zur Vollendung gelangte der Musikgenuss durch das Kourion-Orchester Münster, das die Sänger in seiner klassischen Besetzung sicher durch die Passagen des schwierigen Werkes führte. Weiche Violinfiguren umspannten die Seligpreisung des Märtyrers Stephanus („Siehe, wir preisen selig“), sanfter Holzbläserklang begleitete Jessica Jans´ Arie „Jerusalem, die Du tötest die Propheten“ und aus dem gefühlvollen Cello-Solo, das den Chorgesang zu „Wie lieblich sind die Boten“ untermalt, erschien wie die Verkörperung der Friedensbotschaft.

Eine Botschaft ist bei den Besuchern des Gesangskunstwerkes gewiss angekommen: Der Kirchenchor unter der Leitung von Stefan Müller ist mit der Aufführung des Paulus-Oratoriums über sich selbst hinaus gewachsen und ließ nach der Aufführung einen etwas atemlosen Gesamtleiter zurück: „Das war eine großartige Leistung!“, resümierte Müller erleichtert.
VON BEATE THEYSSEN                                                                                     Seitenanfang

 2009

BBV vom 31.01.2009 (sh)

Sänger sind bereit für das nächste gewagte Werk

Das nächste große Ziel steht bereits. Der Kirchenchor St. Gudula will im Sommer 2011 das 125-jährige Chorjubiläum feiern und aus diesem Anlass wieder ein Oratorium aufführen – diesmal das Paulus-Oratorium von Felix-Mendelssohn-Bartholdy. Mit den Proben starten die Sängerinnen und Sänger in diesem Jahr.

In den kommenden Monaten stehen allerdings auch noch andere Termine an: das 50-jährige Priesterjubiläum des früheren Präses Karl Schüttert und von Pfarrer Paul Hemker, außerdem probt der Chor zu Ostern eine Turmbläser-Messe und will zu Weihnachten die Nelson-Messe von Haydn aufführen. Das legten die Mitglieder jetzt bei der Jahreshauptversammlung fest. 63 aktive und passive Mitglieder kamen dazu am Mittwochabend in den Saal der Gaststätte Zum Griechen.

Die Vorsitzende Hedwig Rochner lobte bei diesem Treffen nicht nur Chor und Vorstand, sondern insbesondere auch Chorleiter Stefan Müller, der die Sänger immer wieder motiviere „gewagte Werke in Angriff zu nehmen", berichtet Schriftführerin Agnes Ahrens. Zum zehnjährigen Weihejubiläum der Orgel führte der Chor vergangenes Jahr die Vierne-Messe auf, außerdem das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.

In die nächsten zwei Jahre startet der Chor mit weitgehend unverändertem Vorstand. Die Mitglieder bestätigten die Vorsitzende Hedwig Rochner sowie ihren Stellvertreter Christian Zydra im Amt. Agnes Ahrens übernimmt weiterhin die Aufgabe der Schriftführerin, bekam aber auf eigenen Wunsch mit Elke Kamps eine Stellvertreterin. Johannes Kosthorst bleibt Kassierer und zu Beisitzern wählten die Mitglieder Ingrid Lüer und Josef Kremer. Für die Noten sind weiterhin Ulla Nelke und Josef Hartmann zuständig. Die Kasse prüfen Irmgard Ketteler und Johannes Wessels.

Für zehnjährige Mitgliedschaft im Kirchenchor wurde Josef Hartmann geehrt. Eine Sängernadel des Cäcilienverbandes überreichte Pfarrer Arndt Thielen an Beate Görres-Gadow, Margret Hiebing, Heike Robert und Gerhard Dorn, die als neue Mitglieder aufgenommen wurden. Wer die Chorgemeinschaft verstärken möchte, ist eingeladen, mittwochs um 20 Uhr zum Probeabend in den Saal Zum Griechen zu kommen.

Impressionen von der Jahreshauptversammlung 28.01.2009

                              

                       

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2008

BBV-Bericht 30.12.08

Konzert mit vielen Glanzlichtern

VON MICHAEL STUKOWSKI

Beim Weihnachtskonzert in St. Gudula wurde der Kirchenchor von Solisten und Streichern unterstützt.  FOTO: STUKOWSKI

Beim Weihnachtskonzert in St. Gudula wurde der Kirchenchor von Solisten und Streichern unterstützt. 

FOTO: STUKOWSKI

Zum Weihnachtsoratorium lud der Kirchenchor St. Gudula am Sonntagabend in die Pfarrkirche. Im voll besetzten Gotteshaus traten neben den Sängerinnen und Sängern auch einige hervorragende Solisten auf.

 

RHEDE Die Liebhaber besinnlicher Musik sollten auf ihre Kosten kommen: Weihnachtliche Lieder und das „Oratorio de Noel op.12“ von Camille Saint-Saens standen auf dem Programm, als der Kirchenchor am Sonntagabend in der St.-Gudula-Kirche konzertierte. Neben den Sopranistinnen Elfriede Nienhaus, Xu Jingyi und Jin Hyun Oh (Mezzo) wirkten der Tenor Paul Popow und Daesoo Kim (Bass-Bariton) als Solisten mit. Zusätzlich zum Orchester sorgten der Organist Kurt-Ludwig Forg und Kathrin Montero Küpper an der Harfe für instrumentale Akzente. Die musikalische Gesamtleitung hatte Stefan Müller.

Mit den anmutigen Orgelkadenzen aus Tibor Pikéthys „Toccata G-Dur op. 101“ eröffnete Forg stilvoll den festlichen Abend. Es folgten Lieder mit weihnachtlichen Motiven. Wie das „Pastores loquebantur“ von Franz Xaver Brixi: Mit punktgenauen Einsätzen und einer sauberen Klangsprache gab der Kirchenchor die Worte der Hirten wieder. Und mischte sich feinfühlig in die aparten Linien, die Nienhaus bei „Pueri concinite“ (Johann R.V. Herbeck) sang. Das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Robert Führer boten Nienhaus und die Chorstimmen so strahlend, dass die Besucher spontan klatschten. Ein Umstand, der sich wiederholte und den musikalischen Ablauf etwas störte.

Merkwürdig war nur, dass es nicht schon nach Montero Küppers wunderbar meditativem Harfensolo – dem „Interlude“ aus Benjamin Brittens „A Ceremony of carols“ – Beifall gegeben hatte. Wohldosiert beschworen die Chorstimmen die Herrlichkeit Gottes in Joseph von Eyblers „Omnes de Saba venient“ und sollten im „Oratorio de Noel“ noch weitere Glanzlichter setzen. So im sechsten Satz, der ganz dem Ensemblegesang vorbehalten war und recht kontrastreich ausfiel. Mit prachtvollen Phrasen besang der Chor hier das Pläneschmieden der Völker. Und wies fast flüsternd auf deren nutzloses Treiben hin. Auch der Schluss-Satz, der sich an den Psalm 96 lehnt, gefiel durch seine feinsinnige Nuancierung und stimmliche Ausgewogenheit.

Im solistischen Bereich stach neben Xu Jingyis glockenklarer Tonsprache besonders Kims schmeichelnder Bariton hervor. Das Duett, das die beiden im fünften Satz sangen, verströmte so eine Innigkeit, dass es zu den Höhepunkten des Weihnachtskonzerts zählte. Das Publikum dankte allen Mitwirkenden mit langanhaltenden, stehenden Ovationen.

 

BBV-Bericht 16.11.08

Kirchenchor St.Gudula ehrt Jubilare

RHEDE (sh) Sie singen seit 40 Jahren im Kirchenchor St.Gudula. Beim Cäcilienfest am Wochenende ehrte Präses Pfarrer Arndt Thielen die Jubilare. Ludmilla und Clemens Storcks halten dem Chor seit vier Jahrzehnten die Treue, ebenso Willi Grunden und Hans Hünting (der bei der Ehrung von seiner Frau Agnes vertreten wurde).

Für die langjährigen Sänger gab es Ehrennadeln und Urkunden des Diözesan - Cäcilienverbandes Münster sowie ein kleines Geschenk.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor wurde zudem Walter Bohusch geehrt.

Im Vorfeld der Ehrungen gestaltete der Chor am Christ-Königs-Sonntag den Gottesdienst zum Cäcilienfest mit. Die Sänger trugen unter anderem von Felix Mendelssohn Bartholdy "Richte mich Gott", von Willy Giesen " Er wird herrschen" aus der Christ-Königs-Messe sowie das Magnificat von Alan Wilson in der deutschen Fassung von Matthias Degot vor. Anschließend traf sich der Chor zum gemeinsamen Frühschoppen und Mittagessen im Probenlokal "Zum Griechen".

 

Kirchenchor St. Gudula Rhede fährt nach Berlin und singt im Reichstag

Bei Schneegestöber und eisigen Temperaturen ging es am Osterdienstag im Bus von Rhede nach Berlin. Dort standen neben einer ausführlichen Stadtrundfahrt u.a. eine Schifffahrt auf der Spree, eine Besichtigung des Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen und ein Besuch im Pergamon-Museum auf dem umfangreichen und abwechslungsreichen Besuchsprogramm.

Nicht fehlen durfte die Besteigung der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes, um den Blick aus der Höhe auf das alte und neue Stadtbild von Berlin zu genießen. Auf den Besucherrängen des Bundestages nahmen die Chormitglieder Platz und ließen sich die parlamentarischen Gepflogenheiten erklären, um im Anschluss mit den Klängen eines Liedes die „heiligen Hallen der Demokratie“ zu füllen.

Von den zahlreichen kulturellen und gastronomischen Möglichkeiten der Bundeshauptstadt ließen sich die Chorsänger und ihre Partner inspirieren und traten nach einer erlebnisreichen Woche, mit den Eindrücken einer Weltmetropole im Gepäck, am Samstag den Heimweg in den westlichen Teil der Republik an. Vorher stand noch die Besichtigung von Potsdam mit Schloss Sanssouci auf dem Programm.

  Hedwig Rochner

BBV-Bericht

    

   Die Chormitglieder aus Rhede singen im Plenarsaal ein Lied

 

Kirchenchor singt im Reichstag

RHEDE (sh) Von einer Berlin-Reise kehrten jetzt die Mitglieder des Kirchenchores St. Gudula zurück. Bei Schneegestöber und eisigen Temperaturen machten sich die Sänger mit ihren Partnern am Osterdienstag im Bus auf den Weg nach Berlin. Dort standen neben einer Stadtrundfahrt unter anderem eine Schifffahrt auf der Spree, eine Besichtigung des Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen, ein Besuch im Pergamon-Museum und ein Ausflug zum Schloss Sanssouci auf dem Programm. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besichtigten die Rheder den Reichstag. Da der Abgeordnete allerdings gerade nicht in der Hauptstadt war, führte ein Mitarbeiter die Gruppe unter anderem durch den Plenarsaal. Dort ließen sich die Sänger die parlamentarischen Gepflogenheiten erklären - und stimmten anschließend ein Lied an. Gesungen haben die Mitglieder des Kirchenchores auch vor dem Reichstag und bei einer Andacht, die sie in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Wilmersdorf mitgestalteten.

 

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